Freunde fürs Leben.

JA, ich will...

Anlage für Zwergotter

Die Anlage für asiatische Zwergotter konnte unser Verein mit Hilfe der Countrysängerin Linda Feller bauen, die am 25. April 1998 ein Benefiz-Konzert im Zoo gab.

Die ca. 90 m2 große Anlage hat zwei Häuser, in die sich die Otter bei Bedarf zurückziehen können. Eines ist einsehbar für die Besucher, das andere gewährt im Falle der Zucht dem Weibchen Ruhe und Ungestörtheit.

Zwergotter auf der Insel DSCF6385 komprimiert
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Ein großes Wasserbecken ist durch eine dicke Scheibe einsehbar, so dass man die Otter auch schwimmen und tauchen sehen kann. In unregelmäßigen Abständen bieten die Tierpfleger lebende Fische an, die die Otter begeistert fangen und fressen.

Übergabe des Ibis-Winterhauses

Ibis-Winterhaus

Das erste große Vorhaben des ZOO-FREUNDE DRESDEN e.V. waren Planung und Bau des Ibis-Winterhauses. Die große Ibisvoliere im Zoo wurde 1912 von Prof. Brandes gebaut.

Da die Haltungsbedingungen in der Voliere im Winter nicht tragbar waren und Geld für den Bau eines Überwinterungshauses nicht im Etat des Zoos vorhanden war, griff der Verein die Idee auf, ein Winterhaus zu bauen, in welchem die Vögel die kalte Jahreszeit verbringen können.

Die Grundsteinlegung erfolgte am 4. Oktober 1993 durch den Oberbürgermeister der Stadt Dresden, Herrn Dr. Wagner. Mit Hilfe von Sach- und Leistungsspenden der beteiligen Firmen ging es zügig voran, so dass zum Jahreswechsel der Rohbau stand.

Insgesamt belief sich das Finanzvolumen auf ca. 360.000 DM, wovon der Verein knapp die Hälfte trug, was nur durch mehrere Großspenden möglich war. Am 31. März 1994 übergab der Verein das Ibis-Winterhaus dem Zoo Dresden.

Genutzt wird die Anlage vornehmlich als Winterquartier für die Bewohner der angrenzenden Ibisvoliere, also der Heiligen Ibisse, Schmalschnabellöffler, Kuhreiher und anderer Vögel. Aber auch die schönen Rosa Pelikane verbringen hier die kältesten Tage des Jahres.

Heiliger Ibis in Familie 25917970 Rotschenkel

Im Sommer dient das Haus als Aufzuchtstation für Jungvögel, die dadurch von Zoobesuchern beobachtet werden können. Außerdem wurde die Arbeitssituation der Tierpfleger im Vogelbereich durch die zentrale Futterküche erheblich verbessert.

Anlage für Rote Pandas

Im Oktober 1994 konnte die Anlage für Rote Pandas eröffnet werden. Wie ihre größeren schwarz-weißen Verwandten, fressen die Roten Pandas Bambus, aber nicht ausschließlich. Auch frisches Obst wird gern angenommen. Die kälteunempfindlichen Tiere klettern gern und viel. Also suchen Sie in den Bäumen der Anlage, wenn Sie sie einmal nicht sofort sehen.

klpanda Ursprünglich hatte die Anlage einige Äste, die über die Gehegebegrenzung hinausragten, so dass die Pandas über den Besuchern klettern konnten. Die clevere Pandadame Louise nutzte diese Äste allerdings zweimal als Fluchtweg, indem sie sich einfach von dort ins Freie hinunterfallen liess. Einmal floh sie sogar bis auf einen hohen Baum vor dem Haupteingang des Zoos. Nachdem sie das zweite Mal eingefangen worden war, blieb dem Zoo nichts anderes übrig, als diese Äste zu stutzen.
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