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JA, ich will...

Unsere Tierpfleger – „Zweibeiner-Trampeltiere“

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Im Auftrag von Frau Richter schreiben wir nun ihre Empfindungen nieder:

„Am 30.09.15 war mein großer Tag, „Inka“ besuchen zu dürfen, herangerückt. Nachdem ich bereits am Sonntag zuvor im Zoo Dresden war, um mir den Weg zur Anlage der „Höckerträger“ einzuprägen, wartete ich nun geduldig auf einer Bank, was denn nun passieren würde?

Als erstes begrüßte mich Hengst „Vasco“, der am 17.03.15 von meinem Patentier geboren wurde. 9 Uhr erschienen die Tierpfleger Sylvio Kunadt, Dirk Lischke und die Auszubildende Anja aus dem 2. Lehrjahr und nahmen mich mit auf die Anlage. Im Zoo war es noch ganz ruhig und die Sonne strahlte. Bis auf „Mathuri“, auch wie „Inka“ ein Zuchtweibchen, nahmen alle anderen Trampeltiere die von mir am Vorabend gekauften frischen Mohrrüben aus der Hand; insgesamt 3 Bund. Dabei durfte ich „Inka“ streicheln. Sie ließ es sich gefallen und ich genoss diesen besonderen, unvergesslichen Augenblick.

2004 ritt ich schon einmal gemeinsam mit meinem Mann in Gran Canria auf einem Kamel. Und seitdem bewundere ich diese geduldigen Tiere – nicht nur wegen ihrem schönen Haarkleid – sondern auch, weil sie in ihrem kargen Lebensraum, der Wüste, viel aushalten müssen! Kanaren Lage
            Quelle: Wikipedia

Die Tierpfleger stellten mir abschließend noch die gesamte Gruppe der Kamele – auch mit ihren verschiedenen Charakteren - vor und berichteten vom Training, um die Tiere an evtl. notwendige ärztliche Behandlungen gewöhnen zu können. Auf Nachfrage wusste ich, dass sich in den Höckern der Tiere kein Wasser (wie manchmal von Kindern angenommen), sondern Fettreserven und Bindegewebe befindet. Ines Busch vom Vereinsbüro hatte auf meinen Wunsch eine besondere Tierpatenschaftstafel mit Kamelgravur bestellt - und auch wenn ich sie nicht detailliert sehen kann - werde ich mich sehr freuen, wenn sie in den nächsten Tagen an der Anlage meines Patentieres „Inka“ hängen wird. Für den Moment bekam ich erst einmal einen Vereins-Kamel-Button an meinen schwarzen Mantel gesteckt.

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Ich möchte mich noch einmal sehr herzlich bei den Pflegern für dieses besondere Erlebnis bedanken und bin glücklich, dass ich diese Tiere so hautnah erleben durfte. Auf der Heimfahrt in der Straßenbahn nahm ich auf einmal an meinem Mantel den Geruch von „Inka“ war und ich habe innerlich gejubelt...“

i.A. Ines Busch