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Tausendfüßler gibt es nicht im Dresdner Zoo...

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Denn nicht nur unsere Kunden sollen möglichst lange natürlich aktiv sein, auch die Tiere im Dresdner Zoo benötigen jederzeit Unterstützung für die Verbesserung ihrer optimalen und artgerechten Haltung.

Doch welches Tier passt zu uns? Schnell war klar: ein Faultier – Oh nein. Ein Trampeltier - sollte es auch nicht sein. Eher gefielen uns: Tausendfüßler – wir bauen ja jeden Tag Schuhe und hätten in unserer Firmengeschichte schon ca. 25 Tausendfüßler mit Maßschuhen versorgen können. Leider gibt es keine im Dresdner Zoo. Eine exotische Affenart, wie der Kaiserschnurrbartmandarin – sind aktiv, so wie wir. Doch die Affen haben schon sooo viele Sponsoren.

Nach einem Besuch im Zoo standen unsere 3 Kandidaten für die Wahl durch die Belegschaft fest: Der Schneeleopard, der Steinbock oder die Zebramanguste. Es war ein knappes Ergebnis. Am Ende zählte jede Stimme. Gewonnen hat ein kleines Raubtier: die Zebramanguste!

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Zebramangusten sind kleine Raubtiere, die zur Familie der Mangusten (Herpestidae) gehören. Sie erreichen eine Schwanzlänge von 23 – 30 cm. Das markanteste Merkmal dieser Mungos sind Querstreifen. Zebramangusten haben an den Vorderfüßen fünf und an den Hinterfüßen vier Zehen. Sie tragen gebogene, zum Graben geeignete Krallen. Der Lebensraum dieser kleinen Räuber erstreckt sich südlich der Sahara von Gambia und Äthiopien bis Südafrika. Hier bewohnen sie Savannen, Baumsavannen und felsige Gebiete. Die tagaktiven Zebramangusten leben in matriarchalisch geprägten Familiengruppen mit bis zu 30 Mitgliedern. In solch einer Sippe übernehmen die Einzeltiere verschiedene Aufgaben. Meist hat ein erfahrenes Weibchen die Führung inne, dem häufig ein männliches Tier zur Seite steht. Obwohl diese sozialen Tiere in Gruppen leben, wird einzeln gejagt. Dabei erbeuten sie Insekten, Tausendfüßler, Reptilien und Mäuse. Eine sehr beliebte Nahrungsquelle sind Vogeleier. Diese ergreifen sie mit den Vorderpfoten und schleudern sie rückwärts durch die Hinterbeine gegen einen harten Gegenstand. Diese Fähigkeit erlernen die Jungtiere von den Erwachsenen, wobei einige es besser können als andere.

Zebramangusten auf Holzstamm KopieZebramanguste im Holz Kopie

2007 erhielten die Zebramangusten eine neue Anlage und es kamen Tiere aus dem Tierpark Berlin hinzu. Ende 2008 freute sich der Dresdner Zoo über die erste Nachzucht, wobei die Elterntiere – gemischt aus Dresdnern und Berlinern – bestanden. Seit 2013 hält der Dresdner Zoo eine neue Raubtiergruppe, die seitdem im Zoo für eine gesunde Zebramangusten- Population sorgt.

Die http://www.berneis.net/ übernimmt für insgesamt 25 Monate die Patenschaft für eine Zebramanguste und unterstützt so aktiv die Arbeit des ZOO-FREUNDE Dresden e.V..