Freunde fürs Leben.

JA, ich will...

Wer hätte das je gedacht…

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Empfangen wurde ich an dem Tag von Tierpflegerin Stefanie Silbermann vor dem Skorpion-Terrarium im "Prof.-Brandes-Haus". Sie führte mich in die Welt der Kaiserskorpione ein. Kaiserskorpione gehören zu den mindergiftigen Arten und werden mit zunehmendem Alter weniger angriffslustig. Ihr Stich ist vergleichbar mit dem einer Biene. Jedoch benutzen sie zum Fangen ihrer Beute eher ihre kräftigen Scheren als den Stachel.

Der Höhepunkt kam, als Tierpflegerin Steffi das Terrarium öffnete und mir ein Skorpion-Männchen auf die Hand setzte. Im ersten Moment hatte ich noch etwas geschluckt, weil ich nicht wusste, ob der Skorpion davon entgeistert sein und mich zwicken würde. Nichts dergleichen. Er sah es völlig entspannt. Und ich war auf "Wolke 7". Und dort blieb ich auch für den Rest des Tages...

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Im Anschluss holte die Tierpflegerin eine Grille, um mir zu zeigen, wie Skorpione fressen. Alle fünf Skorpione waren jedoch wunschlos glücklich und zeigten kein wirkliches Interesse an der Beute. Es war interessant zu sehen, wie sie mit ihren Scheren danach greifen. Am Ende durfte ich noch einmal ein stattliches Skorpion-Weibchen in den Händen halten. Was für ein unbeschreibliches Gefühl! Fazit: Ich bin an diesem Tag aus dem "Prof.-Brandes-Haus" geschwebt und habe mir die Bilder auf meinem Handy immer wieder angesehen. Ich bedanke mich noch einmal recht herzlich bei Frau Busch sowie bei Tierpflegerin Steffi für das unvergessliche Erlebnis. Ebenso danke ich dem Zoobesucher, der sich freundlich bereiterklärte, mein Erlebnis auf Fotos zu verewigen.

Uta Joanna Schaller