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Unser Treffen mit den kleinen und flinken "Chinesischen Baumstreifenhörnchen"

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Gemeinsam haben wir ein „Zebra“ gesehen, was keins war. Unsere Hörnchen wuselten durchs Gehege, die Löwen haben im Rudel Ball gespielt und wir durften die Tierpflegerin Anja kennenlernen.

Punkt 08:30 Uhr waren wir im Zoo. Diesmal war es nicht so heiß wie in den letzten Wochen. Es waren angenehme 16°C. Und wieder einmal hat sich gezeigt, dass vormittags die Tiere am besten zu beobachten sind und sie aktiver waren als bei der großen Hitze in diesem Sommer.
Um 9:00 Uhr kam die Tierpflegerin Anja und hat uns sehr freundlich empfangen. Sie hat eine ganze Menge über die kleinen wuseligen Tiere erzählt. Erstaunlich war, dass die Hörnchen ihr aus der Hand gefressen haben. Sie erzählte uns auch, dass sie die Tiere regelmäßig zählen muss, dies aber recht schwierig ist.
Die Tiere sind wirklich sehr schnell im Gehege unterwegs und es sind nicht gerade wenige. Über 7 Jungtiere durfte sich der Zoo Dresden freuen. Die Hörnchen leben gern im Rudel als Familie. Für das Zählen hat sich die Tierpflegerin einen Trick einfallen lassen. Sie gibt jedem Hörnchen eine leckere Grille zum Verputzen, die sie besonders lieben. Daraufhin sitzen die Baumstreifenhörnchen einen Moment still, so dass sie sich ganz gut zählen lassen.
Auf Nachfrage erzählte uns Tierpflegerin Anja, dass der Beruf als Tierpfleger manchmal ganz schön stressig sein kann. Es ist nicht so, dass die Tierpfleger den ganzen Tag nur Tiere füttern und streicheln, sondern einen straffen Plan abarbeiten müssen, damit sich alle Tiere wirklich richtig wohl fühlen.
Dass Anja ihren Beruf mit Leidenschaft macht, sieht man den Tieren an.

Nach dem netten Gespräch mit der Tierpflegerin haben wir noch eine Runde durch den Zoo gedreht.
An diesem Samstag konnte man wirklich eine Menge gut gelaunter Tiere sehen; besonders die Löwen waren sehr verspielt.
Auf einer anderen Anlage stand ein Pferd, das ein Zebrakostüm anhatte; sehr merkwürdig. Sogar die Schneeleoparden haben sich einmal gezeigt, die sich sonst gern und gut verstecken. Die Pinguine haben an der Scheibe zum Becken mit den Gästen gespielt. Die Mohrenmakis kamen ungewöhnlich nah an die Besucher heran, weil sie neugierig waren. Das Faultier allerdings hat sich, trotz unserer vielen Besuche im Zoo, erneut nicht bei uns vorstellen wollen.

Der Tag im Zoo Dresden hat uns wieder sehr gut gefallen und wir freuen uns, wenn wir uns wiedersehen.

Fam. Brunner