Freunde fürs Leben.

JA, ich will...

Gedopte Kamele?

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In Dresden angekommen wurde ich schon auf dem Parkplatz freundlich empfangen und auch der Einlassdienst wusste über mein Kommen Bescheid. Frau Busch vom Vereinsbüro der ZOO-FREUNDE hatte alles perfekt organisiert. Doch in der Südamerikaanlage waren keine Vicunjas mehr. Ein Schreck! Zum Glück sah ich Frau Busch und wir begrüßten uns herzlich, kennen wir uns ja nun schon einige Jahre. Die Vicunjas sind in die Anlage gegenüber umgezogen. Mit einem kurzen Plausch über Gott und die Welt vertrieben wir uns die Zeit bis zum Eintreffen der Tierpflegerin Anne.

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Wir begrüßten uns und schon waren wir mitten in einer interessanten Fachsimpelei. Anne erklärte freundlich alles Wissenswerte über die Neuweltkamele, die an das Hochland der Anden perfekt angepasst sind, quasi gedopt sind, dass sie nicht so harmlos sind, wie sie aussehen und wer nun das Stammtier der Lamas und Alpakas ist. Nach neuesten Erkenntnissen das Vicunja eher nicht. Auch über die Besonderheiten der Haltung wusste Anne viel wissenswertes zu berichten, und da gibt es viel davon. Friedlich kauten die 4 Vicunjas an ihrem frischen Heu, ein beruhigender Anblick und das macht diese Tiere so liebenswert. Ich könnte sie stundenlang beobachten. Doch die Zeit rennt davon und schon hieß es Abschied nehmen.


Ein herzliches Dankeschön an die Tierpflegerin Anne und Frau Busch für diese wunderbare Vorstellung der kleinen, wilden Kamele aus der "Neuen Welt"! Ein Rundgang durch den Zoo rundete diesen schönen Tag ab. Ich komme gerne wieder.

Harald Kahler