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Die Zebras hatten keine Lust - die Giraffen schon!

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Frau Busch steht auch schon vor dem Tor, da passiert bestimmt etwas. Tatsächlich, da kommt noch einer strahlend auf das Giraffenhaus zugestrebt, Harald Kahler, der Tierpate aus Kirchberg und begrüßt herzlich Frau Busch. Sie klingeln am Tor und Pfleger Sven Schneider lässt sie rein.

Der Tierpfleger Sven hat Knäckebrot dabei. Jetzt heißt es: Handeln. Die Zebras stehen in der Sonne und halten Mittagsruhe. Diese Gelegenheit lässt sich das Pärchen der Kordofan-Giraffen „Tessa" und „Diko" nicht entgehen und besetzt den Platz in der ersten Reihe.

Sven erklärt ausführlich alles Wissenswerte über die Bewohner der Anlage und beantwortet freundlich jede Frage. „Wann gibt es endlich Knäckebrot?", denken sich die Giraffen. Jetzt geht es los. Die Chapman-Steppenzebras sind nicht da, warum also nicht die Giraffen füttern, schlägt Sven vor. Der Zebrapate und auch Frau Busch sind begeistert. Das lassen sie sich nicht entgehen. Frau Busch wird zur Fotografin bestimmt und die zwei Männer reichen Knäckebrot. Die Giraffen haben es geschafft, diese Schlawiner und die Menschen sind auch glücklich. Sie strahlen mit der Sonne um die Wette!

Harald Kahler 13.10.14 

Aber die Zebras konnte ich auch noch begrüßen, aus der Ferne. Doch für mich sind alle Tiere interessant und so habe ich einen wunderschönen Tag im Zoologischen Garten Dresden verbracht. Ich habe wieder einen neuen Pfleger kennengelernt und viel Interessantes über die Bewohner des Giraffenhauses erfahren und sogar auch das Strohbett der Langhälse inspiziert... Vielen Dank, Sven, für die Zeit, die Du Dir für mich genommen hast.

Mein zweites Patentier, der Ägyptische Langohrigel, ist leider nicht mehr im Zoo. Dafür habe ich seine Pflegerin Christiane besucht und einen Schwatz mit den Elefantenpflegern gemacht. Dort - im Elefantenhaus - begann ja meine Beziehung zum Zoo Dresden und sie wird bleiben.

Ich freue mich schon auf die nächsten Bekanntschaften und kann nur „Danke" sagen an all die netten Pfleger und Frau Busch, die mir diesen unvergesslichen Tag vorbereitet hat.

Bis zum nächsten Mal
Harald Kahler