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Prinz und Snoopy

 

Feuerwiesel 1Für uns war die Patenschaft ab dem ersten Tag etwas ganz besonderes. Wir sind mit ganzem Herzen Tierfreunde, daher ging uns bereits das Herz auf, als wir unsere Plaketten an den Gehegen des Feuerwiesels „Prinz“ und Kattas „Snoopy“ entdeckten.

Zum Tierpatenfest am 12. Juli 2014 konnten wir bereits viele spannende Details über unsere „Kinder“ und auch über viele ihrer tierischen Nachbarn erfahren. Auch der Austausch mit anderen Paten war wunderbar, eine gemeinsame Tierliebe verbindet einfach. Am 30. Juli 2014 durften wir nun unsere Lieblinge im persönlichen Pflegergespräch kennenlernen und ganz aus der Nähe beobachten. Als erstes trafen wir uns mit Ben, dem Tierpfleger aus dem Raubtierrevier und Frau Busch vom Verein vor der Anlage der Feuerwiesel.

Das Verbreitungsgebiet dieser geschickten Jäger erstreckt sich von Osteuropa über Sibirien bis zum Ochotskischen Meer und nach Süden bis Tibet und Nordthailand. Feuerwiesel leben vorrangig in Wäldern mit Gewässernähe, sind aber als Kulturfolger auch manchmal in Siedlungen anzutreffen. Diese dämmerungs- oder nachtaktiven Einzelgänger jagen vorwiegend Nagetiere, Spitzmäuse oder Pfeifhasen. Sie erbeuten aber auch Vögel und deren Eier, Frösche, Fische und Insekten, wobei ihnen ihr guter Geruchs- und Gehörsinn behilflich ist. Unser Paten“kind“, der Feuerwiesel „Prinz“, zeigte sich für uns ungewohnt zutraulich und wagte sich extra weit aus seinem Versteck – endlich ein Schnappschuss für die Galerie in der Wohnung!

Zur „Feier des Tages“ gab es frisch durchgedrehtes Rindfleisch und ein totes Küken. Feuerwiesel sind Raubtiere. Im Nachbargehege zeigte sich seltener, weil scheuer, das Weibchen „Mirabella“. Feuerwiesel sind Einzelgänger. Nur zur Paarungszeit werden beide zusammengelassen.

katta6Weiter ging es zur Katta-Anlage. Dort wartete schon Stefanie, die Tierpflegerin aus dem „Prof. Brandes-Haus“, mit der Leckerei der Halbaffen, dem Johannisbrot, auf uns. Kattas gehören zur Familie der Lemuren. Diese Familie findet sich nur noch auf Madagaskar und hat dort eine beachtliche Vielfalt entwickelt.

Durch die Konkurrenz zu den modernen Affen sind die Lemuren außerhalb Madagaskars ausgestorben. An den Menschenmengen vorbei ging es nun endlich auf die Katta-Insel und die kleinen Fellbüschel aus der Hand füttern – das war schon etwas ganz Besonderes. Wir waren stolz wie Oskar und es war für uns eine einmalige Erfahrung, diesen bezaubernden Tieren einmal ganz nah zu sein.

Es war für uns wirklich etwas ganz Besonderes und diese Erfahrung werden wir so schnell nicht vergessen. Noch einmal herzlichsten Dank an das Zoo- und ZOO-Freunde Team.
Sie haben uns zu sehr glücklichen Paten gemacht :-)

Helene & Manuel