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Zur Hochzeit einen Lemuren

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Die Katta trifft ihren Katta

 
Katharina1Zu meiner Hochzeit am 13.09.2013 hat mir meine Familie eine Patenschaft für einen Katta namens „Susen“ geschenkt. Ein wundervolles Geschenk, wenn man bedenkt, dass mein Spitzname „Katta“ ist und ich diese kleinen quirligen Lemuren schon seit meiner Kindheit ins Herz geschlossen habe. An einem sonnigen Sonntag, genau einen Monat nach der Hochzeit am 13.10.2013, war es dann endlich so weit und ich besuchte mit meiner Familie den Katta „Susen“ und ihre lebhafte Familie.

Frau Busch von den „ZOOFREUNDEN Dresden e.V.“ empfing uns herzlich vor dem Katta-Haus und zeigte uns meine Tierpatenschaftstafel, welches sie extra zum gegebenen Anlass mit zwei Hochzeitsringen gravieren ließ. Dann kam Olaf Lohnitz, der Revierleiter, dazu. Durch ihn erfuhren wir viel Wissenswertes zu den Tieren, zum Beispiel, dass der männliche Katta „Snoopy“ in der Gruppe eher wenig zu melden hat, da die Weibchen das Sagen haben. Außerdem erzählte er viele spannende Anekdoten zu den Kattas und wie sie sich 2009 mit der Katta-Insel vertraut gemacht haben. Das war schon alles sehr aufregend!

Dann ging es auf die Katta-Insel und auch „hinter die Kulissen“ durften wir einen Blick werfen. Der Höhepunkt war jedoch, dass ich meinem Patentier ganz nahe gekommen bin und mir „Susen“ buchstäblich aus der Hand gefressen hat. Das Johannisbrot war aber auch verlockend und so legten sie und ihre Familie ganz schnell ihre Skepsis ab.

 

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So saß ich auf einem Stein mit dem Johannisbrot in der Hand - links von mir wartete eine ungeduldige „Susen“ auf ihren nächsten Leckerbissen - und auf meinem Schoß saß ihre Tochter und wollte ebenfalls etwas abbekommen. Selbst als schon alles verputzt war, versicherten sich die aufgeweckten Lemuren, dass man auch wirklich nicht noch irgendwo etwas versteckt hat, indem sie alle Handflächen gründlich kontrollierten. Das war schon sehr witzig.

Ich danke meiner Familie, Frau Busch und Olaf Lohnitz für dieses unvergessliche und bewegende Erlebnis.

Katharina Kahnt