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Ein wunderschöner Tierpatenmarathon

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Besuchstermine bei „Akin“, „Svea“ und „Abaja“ im Dresdner Zoo

 
richter1Mit meinen drei Enkelkindern Frida (10 Jahre), Klara (9) und Martha (4) bin ich oft im Zoo, um die Tiere zu beobachten bzw. einfach mal auszuspannen. Dabei gibt es ständig etwas Neues zu entdecken von Neuzugängen und Zuwächsen durch Tiergeburten, baulichen Veränderungen bis zu Plakaten. Die Aushänge zu den Tierpatenschaften und die Geburt der beiden Löwen „Abaja“ und „Damien“ weckten schließlich in meiner Rasselbande den Wunsch, selbst Tierpate zu werden – als dringender Weihnachtswunsch.

Selbst die Konsequenz, dass es für sie weniger Geschenke bedeutet, hielt sie nicht davon ab, sie wollten gern für die Lieblingstiere etwas abgeben. So erwarb ich die Tierpatenschaften zum jeweiligen Lieblingstier meiner Enkelkinder für je einen Monat bei Frau Busch vom Verein der Zoo-Freunde Dresden e.V. Inklusive der erworbenen Tierpatenschaften erhielten meine Enkeltöchter namentliche Urkunden, Steckbriefe der ausgewählten Tiere und per Mail Fotos. Voller Freude und Stolz nahmen Frida, Klara und Martha zu Weihnachten ihre Hefter mit den Tierpatenschaften in Empfang und es herrschte seltene Einstimmigkeit: „Das ist mein schönstes Weihnachtsgeschenk.“ Auch die Eltern waren begeistert. Ein Geschenk, welches nicht herumsteht und doch so viel Freude bereitet!

Doch der eigentliche Höhepunkt der Tierpatenschaft stand allen noch bevor. Zu jeder Tierpatenschaft gehört ein Besuch des Patentieres, wo wir etwas über die Eigenheiten der Tiere erfuhren und auch alle aufkommenden Fragen zu ihnen mit Hilfe der geduldigen Tierpfleger geklärt wurden. Um diese Termine entspannt nutzen zu können, suchten wir uns die Februarferien aus und so herrschte freudige Aufregung, als wir am Montag, 11. Februar das Chapman- Steppenzebra „Akin“ und „seine“ Weibchen „Kirby“, „Elena“ und „Zyta“ hinter den Kulissen besuchen und nach unzähligen Fragen mit Möhren füttern durften.

 
richter2Am darauf folgenden Mittwoch wartete das Kängurubaby „Svea“ mit Windelhose im Stall auf uns. Wir erfuhren von der Tierpflegerin Josi, warum das Kängurujungtier nicht im Beutel der Mutter, sondern von der Tierpflegerin aufgezogen wurde und dann hieß es noch für alle Milchfläschchen und Krallen prüfen.

Am Freitag, 15. Februar ging es dann endlich zum Löwenmädchen „Abaja“, leider nicht hautnah, obwohl wir sie liebend gern gestreichelt hätten. Da wir über die Löwen sehr viel Neues und spezifisches erfuhren, war auch dieser Termin ein ganz besonderer und für meine drei Enkelkinder steht schon ein dringender neuer Weihnachtswunsch fest: Eine Tierpatenschaft. Sie haben für ihren persönlichen Verzicht zu Gunsten ihrer geliebten Tiere viel zurückerhalten. Wir danken den Tierpflegern im Zoo und dem Verein Zoo-Freunde Dresden e.V., insbesondere Frau Busch, herzlich für die erlebnisreichen und wissensbereichernden Stunden und freuen uns schon sehr auf den nächsten Höhepunkt im Zoo, den „Tag der Tierpaten“ am 06. Juli 2013.

Frida, Klara, Martha und Nora Richter